Alle Brücken hinter sich abbrechen - Der Weg nach vorn

Wer sich wirklich entscheidend nach vorn bewegen will, muss manchmal alle Brücken hinter sich abbrechen.

Dies kann eine eigene und bewußt gefällte Entscheidung sein - also sich bewußt von Vertrautem zu trennen, sein Leben radikal zu ändern und  sich auch von bestimmten Menschen endgültig zu lösen.

Oft tragen auch die Lebensumstände dazu bei, dass der Weg zurück bzw. das Verbleiben im Vertrauten unmöglich ist.

Entscheidend ist:

Als Menschen haben wir eine gewisse “Gewohnheitsschwerkraft”, die uns dazu neigen lässt, im Gewohnten und Vertrauten zu verbleiben und den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen.

Persönliches Wachstum jedoch - genau so wie Muskelwachstum - geschieht vor allem in der Auseinandersetzung mit Widerständen.

Nicht nur an den Biographien bekannter großer Menschen (Gandhi, Luther King, Mandela)  lässt sich ablesen, dass “Größe” oft im Angesicht von Schwierigkeiten, “Gefahr” und  Bedrohung ensteht - das gilt auch für unseren ganz alltäglichen Weg zur persönlichen Größe.

Daher ist es, wenn Du wirklich wachsen und dich verändern möchtest, zuweilen eine kluge Strategie “alle Brücken hinter dir abzubrechen” - so dass Du gar keine andere Möglichkeit hast, als dich vorwärts zu bewegen.

Das heisst im übrigen nicht verantwortungslos und planlos vorzugehen, ganz im Gegenteil:

Zu einem intelligenten Abbrechen der Brücken gehört immer ein Plan B (und besser auch noch Plan C) - aber für DEN WEG NACH VORN, nicht die Rückkehr ins Gewohnte.

Es ist - so paradox das klingt-  manchmal einfacher, sich zu verändern, wenn man es sich schwer macht.

Und oft wachsen wir in Situationen der “Bedrohung” erst richtig über uns hinaus.

Nach dem Motto: “Schwerer werden, leichter sein” (Paul Celan)

Alles Liebe & Beste

          Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.


 

P.S.: Im Rahmen meiner Coach Ausbildung ab 8. Juli geht es auch immer wieder um “Brücken abbrechen”, “radikale Veränderung” und wie Du dich selbst und andere dabei unterstützen kannst.

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