Archive for the ‘Business und Marketing’ Category

Optimierung: Motivation und Produktivität

Tuesday, August 24th, 2010

Eines der häufigsten Anliegen von Coaching-Klienten ist, die eigene Motivation und Produktivität zu erhöhen.

Bekanntlich führen viele Wege nach Rom und Motivations- bzw. Produktivitätssteigerung sind höchst individuell zu gestalten - aber eine Möglichkeit, die eigene Motivation und Produktivität zu steigern, ist, sich beständig zu verbessern und mehr über das eigene Tätigkeitsfeld zu lernen.

Der bekannte Ausspruch des Basketballcoaches Pat Riley lautet: “Wenn Du dich nicht verbesserst, verschlechterst Du dich.”
Wer nicht beständig dazulernt und sich verbessert, dessen Fähigkeiten nehmen ab. Nichts dazuzulernen bedeutet nicht Stagnation, sondern Verschlechterung.

Was hat das mit Motivation und Produktivität zu tun?

Die weitverbreitete Symptomatik der “Aufschieberitis” hat oft auch damit zu tun, dass man sich nicht zutraut, einen bestimmte Aufgabe gut genug zu erfüllen.

Wer beständig dazulernt und sich auf dem neuesten Stand hält, erhöht nebenbei auch sein Selbstvertrauen und wird anstehende Projekte leichter und motivierter angehen, weil er weiss, dass er den Aufgaben gewachsen ist.

Doch nicht nur das: Wer seine Fähigkeiten beständig schult und optimiert wird aufgrund seine höheren Fähigkeitenniveaus bestimmte Projekte auch schneller erledigen können.

Das einfache Beispiel des Schreibens am Computer macht dies sehr schön deutlich:
Wer noch mit 2-Finger-Suchsystem tippt und kaum weiss, was ein Word-Dokument ist, wird sich schwer tun, motiviert und produktiv all die Aufgaben zu erledigen, die mit “Schreiben am Computer” zu tun haben.
Wer sich dagegen die Zeit nimmt, einen Tippkurs zu belegen (gibt es gratis im Internet) und zu lernen, wie Word einem das Leben erleichtern kann, geht ungleich motivierter an die Sache heran und wird Projekete schneller abschliessen können.

Also: Was kannst Du heute dazulernen?
 

Alles Liebe & Beste

            Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser. 
प्रेम

http://www.nielskoschoreck.de


P.S.: Wenn Du dir selbst und / oder anderen Menschen dabei helfen möchtest, Produktivität und Motivation zu steigern ist die Coach Ausbildung genau das Richtige für Dich - die Ausbildung ist modular angelegt und so ist der Einstieg jederzeit möglich. Nächste Gelegenheit vom 2. - 5. September!

Wie man ein erfolgreicher Coach wird

Wednesday, June 30th, 2010

Coach Ausbildungen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer - mit den unterschiedlichsten Standards, Abschlüssen & Inhalten.

Die wenig bekannte, weil unangenehme, Wahrheit ist:

Der große Teil derer, die Coach Ausbildungen besuchen mit dem Ziel, sich danach als Coach selbständig zu machen, scheitert.

Verschieden Umfragen legen nahe, dass nahezu 80% derer, die eine Website als Coach haben, nicht von Coaching leben können.

Woran liegt das?

Die meisten Coach Ausbilder werden antworten:

An der (mangelnden) Qualität der Ausbildung , die solche erfolglosen Coaches genossen haben und an ihren unzureichenden Fähigkeiten als Coach.

Dabei wird geflissentlich übersehen, dass eine ganze Reihe erfolgreicher Coaches NIE eine Coach Ausbildung absolviert haben.

Die Wahrheit ist:

Um sich als Coach erfolgreich am Markt durchzusetzen bedarf es nicht unbedingt außergewöhnlicher Fähigkeiten als Coach - ein klein wenig über dem Durchschnitt genügt vollkommen, um effektive und nachhaltige Arbeit für die Klienten zu gewährleisten.

Was es aber wirklich braucht, ist: Außergewöhnliche Fähigkeiten im Bereich Marketing und Verkauf.

Wer sein Coaching-Angebot nicht bekannt machen und an den Mann (oder die Frau) bringen kann, wird sich in einem so hart umkämpften Markt nicht durchsetzen können.

Die viel verschwiegene Wahrheit über erfolgreiche Coaches ist, dass sie nicht bloß sehr gute Coaches, sondern auch exzellente Vermarkter und Verkäufer sind.

Alles Beste

       Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

P.S.: Aus diesem Grund vermittle ich im Rahmen meiner Coach Ausbildung ab 8. Juli auch eine komplette Marketing Strategie für Coaches, um ein erfolgreiches Etablieren am Markt zu ermöglichen.

Zudem arbeite ich als Marketing Consultant mit Coaches, um ein erfolgreiches Coaching-Business zu gestalten.

Manipulation und die Neue Elite der Verkäufer

Wednesday, April 28th, 2010

Unter Manipulation versteht Wikipedia: “…die gezielte und verdeckte Einflussnahme, also sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erlebens und Verhaltens von Einzelnen und Gruppen zielen und diesen verborgen bleiben sollen.”

Manipulationstechniken aller Art sind denn auch beliebtes Material in Verkaufstrainings und Marketingschulungen, sowie neuerdings auch Verführungskursen (meistens für Männer…).Denn welcher Verkäufer möchte nicht mehr verkaufen, welches Business nicht mehr Umsatz machen, welcher Mann nicht mehr…ja, was wohl? :-)

Und wenn man durch elegante, verdeckte Manipulationstechniken mehr Geschäft schreibt oder mehr Frauen ins Bett bekommt, dann kann einem doch jedes Mittel recht sein, oder etwa nicht?Die Vertreter manipulativer Techniken - wie z.B. hypnotischer Sprachmuster - rechtfertigen das so, dass man “dem Kunden ja nur dabei hilft, die richtige Entscheidung zu treffen” (nette Formulierung…) oder “die Frau ja eh will und man es ihr nur leichter macht, ja zu sagen” (ja, nee, is klar…).

Es ist auch nichts daran auszusetzen, sprachliche Präzison zu erlernen und in Verkaufsgesprächen einzusetzen - nur haben Verkäufer nicht umsonst einen schlechten Ruf.

Warum?

Weil die meisten Menschen (lies das nochmal: Menschen - nicht Kunden, nicht Interessenten) Techniken der Manipulation mittlerweile schon “riechen” können.
Eine gängige “Technik”, die gerne vermittelt wird, ist: Interessiere dich für den Kunden (oder im Falle der Verführungskünstler: die Frau). ((Ach nein, wirklich?))

Nur dass ein Interesse, welches nur zum Zwecke des Absch(l)usses “geheuchelt” wird, keines ist - und immer mehr Menschen sind sehr sensibel dafür und bemerken das.
Aber es gibt einen neuen Typ höchst erfolgreicher Verkäufer und Vermarkter, die nach einem scheinbar unlogischen Grundsatz handeln:

Der Mensch ist wirklich interessant und steht im Mittelpunkt, das richtige Geschäft entsteht ganz automatisch und als Nebeneffekt.

Das sind Verkäufer die sich aufrichtig für den anderen Menschen interessieren und für die im Mittelpunkt steht, wirklich etwas zu GEBEN, wirklich etwas Wertvolles zu bieten.Hier wird nicht mehr über Win-Win nachgedacht, sondern nur an WIN - was hat der andere Mensch davon? Was kann ich diesem Menschen geben?

Und das ohne den Hintergedanken der vielgelehrten “Reziprozität” - ich gebe ihm was, er schuldet mir was, er fühlt sich verpflichtet zu kaufen - was eh nicht mehr so gut funktioniert, weil viele Menschen auch diese Manipulationstechnik “riechen”.

Wie verkaufen also diese Verkäufer? GAR NICHT.  Sie geben einfach nur, und der Verkauf ergibt sich von selbst (und manchmal auch nicht).

Würdest Du einen dieser Verkäufer dieser “Neuen Elite” z.B. auf einer Network-Veranstaltung kennenlernen, würde er dich nicht mit einer Präsentation seines Produktes überfallen, sondern netten Small-Talk halten, bei dem Du dich gut fühlst, dich wahrgenommen fühlst und aus dem Du etwas für dich mitnimmst. Du würdest dann möglichweise ganz von selbst fragen: “Und was machen Sie?”
Und bei Interesse auf das zurückkommen, was dieser Mensch zu bieten hat oder dich bei Gelegenheit an ihn erinnern und ihn empfehlen.

Und ganz nebenbei bemerkt:

Jemand der authentisch GIBT und andere Menschen wirklich wahrnimmt, hat ein ganz natürliches Charisma.

Keine weiteren Techniken nötig.

 Alles Liebe

             Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

P.S.: “Authetisch geben und leben” ist eines der zentralen Themen bei “Best Of The Best” am 8./9. Mai in Köln. Vielleicht sehen wir uns dort?

Was ist echte Professionalität?

Tuesday, April 27th, 2010

“Ich habe keine Lust.”

“Ich fühl mich gerade nicht danach.”

“Mir fehlt im Moment die Motivation.”

Die Liste typischer Sätze durchschnittlicher Herangehensweisen an die eigene Arbeit ist lang…

Echte Professionalität braucht eine solche Liste nicht.

Einen wirklichen Profi erkennt man daran, dass er seine beste Arbeit auch dann tut, wenn er sich nicht danach fühlt.

Ein echter Profi tut was zu tun ist, ob er darauf Lust hat oder nicht.

Ein richtiger Profi wartet nicht auf Motivation, sondern geht einfach an die Arbeit.

Echte Professionalität entsteht durch TUN - nicht durch Warten auf die passenden Gefühle.

Alles Beste

      Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser. 

P.S.: Willst Du ins TUN kommen? Zu den Profis gehören? Sei dabei, “Best Of The Best”, am 8./9. Mai in Köln: http://www.nielskoschoreck.de/seminare.html

Wie Du den Überblick behältst (Was heisst “integrativ denken”?)

Wednesday, April 14th, 2010

In einem vorherigen Blogpost, Integratives NLP, habe ich skizziert, was ich unter „integrativ“ im Zusammenhang mit NLP verstehe.

Ich bin seitdem verschiedentlich gebeten worden, näher zu erläutern, was ich im Allgemeinen mit den Begriffen “integrativ“ und “integratives Denken“ meine, und inwiefern das für den Einzelnen nützlich ist – und dieser Bitte komme ich hiermit nach.

Zunächst einmal muss ich gestehen, dass mein integrativer Ansatz weder neu noch originell ist – sondern nur eine Weiterführung und Rekombinatiuon bereits vorhandener Ansätze in dieser Richtung.

Eine wichtige Basis ist der “integrale“ Ansatz des amerikanischen Philosophen Ken Wilber.

Wilber ist in Fachkreisen bekannt geworden durch sein Buch “Das Spektrum des Bewusstseins“, und sein Hauptwerk “Eros Kosmos Logos“ darf man sicherlich als eine der philosophischen Meisterleistungen der letzten Jahrzehnte bezeichnen.

Seit der Gründung des “Integral Institute“ ist Wilber auch einem breiteren Publikum bekannt und u.a. auch von Bill Clinton als wichtige Anregung genannt worden.

Dem “integralen Ansatz“  liegt die Prämisse zugrunde, dass kein Mensch zu 100% Unrecht haben kann – im Kölner Raum würde man sagen „an allem is wat dran“.  :-)

Das heisst für den Bereich der Psychologie,  dass es keinen besten Ansatz gibt und auch keinen grundsätzlich falschen.

Als Beispiel: Sowohl Psychoanalyse wie auch NLP beinhalten Teilwahrheiten über die menschliche Psyche, die integriert werden können und je nach Situation und Anforderung jeweils nützlich sind.

Zudem beschreibt Wilber die Grundstrukturen menschlicher Veränderung und Evolution und gibt so eine sehr präzise Landkarte menschlichen Seins.

Nun kann (und will) ich mich nicht mit Wilbers philosophischer Tiefe messen, aber ich nehme seine Gedanken als Anregung zu einem integrativen Ansatz in Coaching, Training und Consulting.

Auf meinen Seminaren heisst das z.B., dass ich mich nicht auf eine Richtung festlege und nur aus einer Quelle schöpfe – ich glaube, dass jeder Wissens- und Erfahrungsbereich Hinweise bieten kann, die sich für persönliche Entwicklung, Veränderung und Transformation nutzen lassen.

Wir können aus den verschiedensten - scheinbar nicht zusammengehörigen - Quellen über uns lernen:
Naturwissenschaft und Soziologie,  Marketing und spirituelle Traditionen, Kunst und  Hochleistungssport.

Wir haben heutezutage mehr Zugang zu dem Wissen aller Zeiten und Bereiche als je zuvor, und ich glaube, dass eine unserer großen Chancen darin besteht, dieses Wissen zu nutzen und zu einem bestimmten Zweck zu integrieren – in meinen Seminaren lautet dieser Zweck z.B. Persönlichkeitsentwicklung, Veränderung und Transformation.

Ich glaube, dass dieses schöpfen aus den unterschiedlichsten Quellen und ihre Integration zu einer notwendigen und lohnenden Horizonterweiterung führt, die das Leben lebenswerter, intensiver, verständlicher und oft auch leichter macht.

Und ich glaube, dass es nötige Veränderungen beschleunigen kann und für mehr Nachhaltigkeit sorgt.

Mit meinem Seminar “Best Of The Best – Die wirksamsten Veränderungstechniken aller Zeiten“ trete ich den Beweis dafür an.

Im Coaching zeigt sich der integrative Ansatz darin, das ich mich nicht auf eine Methode beschränke.

Es gibt NLP Coaches, provokative Coaches, EFT Coaches usw. und ich bin mir sicher, dass viele davon sehr hilfreiche und wertvolle Arbeit leisten.

Die Begrenzung auf nur eine Methode bringt jedoch mit sich, den Klienten (oft unbewusst) in den Rahmen der jeweiligen Methode zu zwingen – und andere Möglichkeiten und Chancen zur Veränderung nicht wahrzunehmen.

Ich glaube, dass die Kenntnis und Beherrschung verschiedenster Ansätze zu mehr Freiheit führt, für den Coach und den Klienten – und so auch zu besseren Resultaten in der Coachingarbeit.

Es wird oft kritisiert, dass Coaches dann “alles können, aber nichts richtig“.

Ich stimme dem nur soweit zu, dass jemand, der 30 Jahre lang nur NLP macht, darin dann evtl. besser ist als jemand, der 30 Jahre lang verschiedene Methoden im Coaching integriert.

Aber ich bin nicht sicher, ob methodische Kompetenz allein, was die Qualität und Nachhaltigkeit des Coachings angeht, den entscheidenden Unterschied ausmacht.

Der Unterschied, der den Unterschied macht, scheint mir im Coaching eher in der Flexibilität des Coaches hinsichtlich seiner Herangehensweise, seine Offenheit gegenüber dem Klienten, sowie auch seine Lebenserfahrung und die Breite und Tiefe seines Horizontes zu sein.

Wir brauchen Spezialisten, keine Frage, aber oft sieht der Spezialist den Weg durch den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr…

Und genau dasselbe Phänomen sehe ich auch im Bereich Marketing Consulting:

Wir brauchen den Spezialisten, ganz sicher, der z.B. jeden Twitter-Trick kennt oder der jede entlegene Ecke der Optimierung von Google AdWords nutzt oder der ein Wortschmied erster Güte ist, wenn es  um die Effektivität von Werbetexten geht.

Aber was wir auch und mehr denn je brauchen, ist den großen Strategen, der den Überblick behält, der von allem genug versteht, und mit orientierenden Generalisierungen arbeiten kann.

Im Marketing geht es Unternehmern oft so, dass sie z.B. ein großes Budget auf den AdWords Consultant verwenden, und dann vom Resultat enttäuscht sind, weil z.B. der Werbetext ihrer Website schlecht ist, oder weil die Kunden nicht über Google kommen sondern z.B. immer noch vorwiegend über ausgewählte Print-Medien.

Darauf aber kann (oder will) der AdWords-Consultant nicht hinweisen, weil auch er den Wald vor Bäumen nicht sieht.

Der integrative Ansatz im Marketing Consulting liegt daher in einer Beratung mit Überblick, die Einblick in die verschiedensten Bereiche hat und diese optimal koordinieren kann.

Der “integrative Ansatz“ ist also im Prinzip die Spezialisierung auf das Allgemeine, die Kunst, den Überblick zu behalten und die Renaissance von Bildung als echter Vorteil und Nutzen im Privatleben und im Business.

Alles Liebe

              Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

P.S.: Sei dabei am 8. und 9. Mai: “Best Of The Best - Die wirksamsten Veränderungstechniken aller Zeiten” - mit 100% Geld-Zurück-Garantie!!! 

Demokratie und Neue Elite

Sunday, March 7th, 2010

Der Begriff “Elite” polarisiert.

Es ist schon interessant, wie ein Wort solche heftigen Reaktionen hervorrufen kann:

Das eine Lager schreit laut über “Arroganz und Selbstüberschätzung” und fühlt sich extrem unwohl bei dem Begriff, auch deshalb, weil er das in Demokratien zurecht hochgeschätzte Gleichheitsprinzip zu verletzen scheint.
Das andere Lager ist sofort von dem Begriff eingenommen und akzeptiert ihn mit sicherer Selbstverständlichkeit.

Dabei kann man sich, wenn man nicht genau nachfragt, nie ganz sicher sein, was sich Mitglieder beider Lager unter dem Wort “Elite” denn nun wirklich vorstellen.
Da mein Blog, mit voller Absicht, im Untertitel die Wendung “für die Neue Elite” nutzt, würde ich gerne ein paar Gedanken zum Thema beitragen, die den Neuen Elite-Begriff etwas erhellen.

Der Dirigent Mariss Jansons ist der einzige Chefdirigent von gleich zwei Orchestern, die in einer Rangliste der besten Orchester der Welt des Magazins Gramophone in der Top 10 vertreten sind.
In den 80ern wurde Jansonss dadurch berühmt, dass er das Oslo Philharmonic Orchestra in kurzer Zeit von völliger Unbekanntheit zu internationalem Weltruhm führte.
Zu dieser Phase seines Lebenswerks sagt Janssons:
“Norwegen ist ein sehr demokratisches Land, wo alle Menschen gleich sein müssen. Das ist offensichtlich gut. Aber wenn das heisst, dass es politisch unmöglich ist zu sagen, dass ein Orchester besser ist als ein anderes, auch wenn das offensichtlich ist, dann macht das die Dinge sehr schwierig.”

Und genau an diesem Phänomen setze ich mit meinem Begriff der Neuen Elite an:
Ich bin absolut für den Wert der Gleichheit aller Menschen, aber ich glaube beobachten zu können, dass in westlichen demokratischen Gesellschaften aus dem Prinzip der Gleichheit oft ein ins Extrem geführtes Programm der Gleichmacherei wird, in dem niemand mehr hervorragen darf, weil er dann scheinbar andere benachteiligt.

Unser gesamtes Schulsystem ist darauf angelegt, möglichst gleichartige Schüler zu “produzieren”, die vor allem zwei Dinge können:
Anweisungen folgen und Wissen re-produzieren.
Eigenes Denken und Außergewöhnlichkeit sind nicht gefragt - der beste Schgüler ist der, der tut was ihm gesagt wird und möglichst exakt das wiederholt, was der Lehrer schon weiss.
Ich bin kein Feind umfangreichen Wissens und konventioneller Bildung, aber das aus dieser Art von Beschulung nichts Neues entsteht, sollte niemanden wundern.
Dass es trotz dieses Beschulungstunnels überhaupt außergewöhnliche Menschen und Kreative gibt, wundert dann aber in der Tat.

Und um noch einmal zu Mariss Jansons zurückzukommen: Er hatte 1997 zwei Herzinfakte, einen davon während des Dirigierens. Und es hält sich beständig die Geschichte, dass er, noch während er schon nahezu bewusstlos auf dem Boden lag, noch versuchte weiter zu dirigieren.

Das ist eine sehr extremes, aber gutes Beispiel für das, was ich mit Neue Elite meine:
Das sind die Menschen, die bereit sind, das zu tun, was die Mehrzahl der Menschen nicht bereit ist zu tun.
Das sind Menschen, die trotz des Unbehagens, anders zu sein, sich nicht scheuen, aus der Masse hervorzuragen.
Es sind Menschen, die sich über die Angst vor dem Neuen hinwegsetzen und trotzdem handeln.

Dass ihnen das manchmal als Arroganz ausgelegt wird, ist kaum verwunderlich. Wer seine besonderen Fähigkeiten offen auslebt, wird oft von denen, die es nicht tun, als arrogant erlebt.

Mitglieder der Neuen Elite sind aber nicht arrogant in dem Sinne, dass sie andere Menschen verachten - ganz im Gegenteil:
Sie schätzen den Wert eines Menschen viel höher ein, als es die Gleichmacherei jemals könnte, weil sie aus eigener Erfahrung um den unersetzbaren individuellen Kern jedes Menschen wissen.

Die Neue Elite will auch nicht bestreiten, dass das Gleichheitsprinzip und die Demokatie eine der wichtigsten Errungenschaften menschlicher Kultur ist - ganz im Gegenteil:
Das Gleichheitsprinzip sorgt im Idealfall für die gleichen Rechte und gleichen Chancen jedes Einzelnen.

(Wobei die Schattenseiten des Gleichheitsprinzip auch gerne ignoriert werden:

Nehmen wir zum Beispiel den Aufstieg der Internet-Foren und Social Media, in denen z.B. die Meinungsfreiheit offener ausgelebt werden kann als je zuvor in der menschlichen Geschichte. Unbestreitbar liegen hier große und oft noch ungenutzte Chancen des Austauschs, der Vernetzung, der Kooperation.

Die dunkle Seite dieser Meinungsfreiheit dürfte vor einigen Wochen der Biologe Richard Dawkins auf seinem Forum erleben:
Da brach ein eruptionsartg ein Strom persönlicher Beleidigungen hervor, die alle möglichen Ausdrücke der Fäkalsprache bis hin zu folgender Formulierung beinhalteten ”Ich habe einen plötzlichen Drang, ihnen eine Hand voll Nägel in den Rachen zu rammen.”

Ich habe das selbst bei einer XING-Dískussion erlebt, auf die hin ich so nette emails wie “Du Wichser” von Trainerkollegen bekam…

Ich persönlich halte eine solche Art der Diskussion und Meinungsäußerung weder für “Diskussion” noch Äußerung von “Meinung”, sondern nur für die öffentliche Verlautbarung selektiver Dummheit und Ausdruck psychologischer Schäden.
Mir scheint überhaupt, dass die Fähigkeit zu respektvoller Diskussion auch bei völliger Meinungsverschiedenheit etwas Elitäres geworden ist, zu dem immer weniger Menschen in der Lage oder willens scheinen.)

Ich meine also mit der Fomulierung “Neue Elite” ein vollkommen arroganzfreies Phänomen:

Ich glaube, dass sich das Zeitalter der Gleichmacherei und der blossen Reproduktion, wie es seit der Erfindung der Fabrik vorherrscht, dem Ende zuneigt.
Ich glaube, dass blosses “Anpassen” und “die Anforderungen erfüllen” oft nicht mehr genügt.
Ich glaube, dass heute mehr Menschen als je zuvor die Chance haben, mit ihrer individuellen Authentizität einen wertvollen Beitrag zu Arbeit und Gesellschaft zu leisten und damit produktiver, erfolgreicher und glücklicher sein zu können.

Die “Neue Elite”, dass sind Menschen, die sich auf diesen Weg machen:

Menschen, die durch ihre individuellen Talente und Fähigkeiten glänzen.

Menschen, die sich nicht scheuen zu denken, echtes Mitgefühl zu entwickeln und durch ihre Authentizität zu provozieren.

Menschen, die sich auf menschliche Beziehungen einlassen können.

Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen.

Menschen, die leidenschaftlich für Veränderung und Verbesserung eintreten.

Menschen, die einen Unterschied machen.

Und Menschen, die, wenn es keinen Weg gibt, einen Weg finden.

Alles Liebe & Beste

                 Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

P.S.: Lust auf Neue Elite?  Wir können gemeinsam daran arbeiten: http://www.coaching-ausbildung-nlp.de

Wie Du unerschöpfliche Motivation wecken kannst

Friday, March 5th, 2010

Wenn es um das Thema Motivation geht, wird zu oft noch nach dem alten Prinzip “Zuckerbrot und Peitsche” gehandelt - unter den verschiedensten Tarnnamen:

Ob latente Entlassungsdrohungen und Incentives, Assoziation mit Negativem und Positivem (Schmerz und Freude) á la Motivationsguru Tony Robbins oder schon der Strafe für schlechte Noten und der Belohnung für gute - überall ist “Zuckerbrot und Peitsche” am Werk.

Und damit, wie immer mehr Studien nahelegen, grassiert allerorten immer noch die beste Methode zur DEMOTIVATION.

Denn es wird immer deutlicher, dass dieses alte Prinzip für immer weniger Menschen funktioniert - und sogar zu Motivationslosigkeit führt.

Das ist auch gar nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass das Prinzip “Zuckerbrot und Peitsche” die Motivationsfaktoren weitgehend externalisiert:
Statt um der Arbeit und ihrer Ziele selbst willen zu arbeiten, wird es aus Angst vor Entlassung oder Schielen auf die Incentives getan.
Statt Freude am Lernen zu entwickeln, wird Angst vor Strafe geschürt und das eigentliche Ziel nach aussen verlegt, z.B. als Bonbons für gute Noten.

Das alles führt nur zu Demotivation, weil der innere Antrieb verloren geht, in manchen Fällen sogar zerstört wird.

Wie aber entwickelst Du echte, unerschöpfliche Motivation?

Basierend auf den Forschungsergebnissen von Daniel H. Pink, wird echte Motivation vor allem durch 3 Faktoren geweckt:

Authentizität, persönliches Wachstum und Sinn

Wer eine Arbeit tut, die ihm im Innersten entspricht und mit seinen Werten, Talenten und Vorlieben übereinstimmt - also authentisch bei der Sache ist - wird eine ganz natürliche, starke Motivation entfalten.

Wer sich durch seine Arbeit persönlich weiterentwickeln kann, wird in dieser Weitenetwicklung selbst eine Quelle der “Belohnung” finden und braucht keinen weiteren externen Ansporn.

Wer seine Arbeit als sinn-voll  erlebt, u.a. weil sie über seine bloss egoistischen Motive hinausgeht und einen echten Beitrag zu etwas Größerem leistet, hat allein dadurch schon deutlich mehr Antrieb als jemand der nur für Geld arbeitet.

Der Weg zu unerschöplicher Motivation ist also ganz einfach:

Sei authentisch.

Finde Möglichkeiten, an deiner Arbeit zu wachsen.

Erkenne den umfassenderen Sinn deiner Arbeit.

Einfach, aber nicht unbedingt leicht.

Alles Liebe & Beste

                  Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

P.S.: Falls Du ein Mensch bist, der gerne mit Menschen arbeitet und dem es Freude macht, andere bei ihrer Weiterentwicklung zu begleiten, dann ist bestimmt die Coach Ausbildung etwas für Dich: http://www.coaching-ausbildung-nlp.de
 

Geld verdienen im Internet - seriös und einfach

Thursday, March 4th, 2010

Obwohl ich in Deutschland noch vorwiegend im Bereich Persönlichkeitsentwicklung tätig bin (und in England als Marketing Consultant), werde ich auf meinen Seminaren immer wieder nach “Geld verdienen im Internet” gefragt.

Da das Interesse an einem seriös verdienten ‘passiven’ Einkommen immer größer wird, hier eine kleine Liste zum Thema “Geld verdienen im Internet” - für Anfänger:

1.) ebay

OK, das ist wahrscheinlich noch recht offensichtlich.
Wer schnell ein wenig Geld verdienen will, stellt einfach all das Zeug, das er nicht mehr gebrauchen kann, bei ebay zum Verkauf ein.

Du wirst Dich wundern, wofür auf ebay Geld ausgegeben wird - da wird der eine oder andere Gegenstand, den Du vielleicht als “Müll” bezeichnen würdest, manchmal für gutes Geld gehandelt.

Also einfach alles verkaufen, wofür Du keinen Nutzen mehr hast - und schon sprudelt eine kleine Nebeneinkommensquelle.

Manche Leute haben ein lukratives Business darauf aufgebaut, alten Ramsch günstig aufzukaufen und mit Gewinn auf ebay zu versteigern.

2.) ebay + Dropshipping

Schon eher eine Methode für Fortgeschrittene, aber eigentlich relativ leicht umzusetzen.

ebay + Dropshipping (auch: “Streckengeschäft” genannt) heisst,  dass Du Waren von einem Händler zu geringerem Preis kaufst, diese dann auf ebay weiterkaufst und den Gewinn behältst.

Das Gute daran ist, dass Du zu keinem Zeitpunkt Kontakt mit der Ware hast - denn der “Dropshipper” lagert und versendet sie.

Du bist nur für die Vermarktung und Verkauf auf ebay zuständig - den Rest erledigt der “Dropshipper”.

Mit den Möglichkeiten der Automatisierung, die ebay bietet, lässt sich auf diese Weise eine lohnendes Geschäft aufbauen.

3.) Affiliate -Marketing

Affiliate-Marketing, auch als Partnerprogramme bekannt, bedeutet die Vermarktung von Produkten gegen Provision im Internet.

Zentral ist dabei der sogenannte Affiliate-Link, in dem Deine Händler-ID eingebettet ist - wann immer jemand auf einer Deiner Websites / Social Media-Profile etc. auf diesen Link klickt und das empfohlene Produkt kauft, erhältst Du Provision.

Eines der bekanntesten Partnerprogramme ist das von Amazon - und viele Leute haben sich ein ansehnliches Nebeneinkommen erwirtschaftet, nur durch Bücher- und Produktrezensionen.

In Deutschland ist affili.net recht bekannt als Anbieter von Partnerprogrammen.
International ist commision junction recht erfolgreich, von denen es auch einen deutschsprachigen Zweig gibt.

4.) Google AdSense

Siehst Du die Google-Anzeigen rechts neben diesem Blog? Wann immer Du auf eine dieser Anzeigen klickst, verdiene ich ein paar Cent. (Also nach dem Lesen bitte mal klicken… :-) Danke!)

Und das kannst Du auch:
Einfach bei Google AdSense anmelden - die Anzeigen lassen sich relativ leicht in jede Website einbinden.

Auch in diesem Bereich gibt es Spezialisten, die ihr gesamtes Einkomen nur durch AdSense bestreiten.

5.) Info-Marketing

Einer der großen internationalen Wachstumsmärkte: Informationen verkaufen.

Ob zum Thema Hundeerziehung oder Verführung, Golf oder Gesundheit, “raus aus der Schuldenfalle” oder “den richtigen Partner finden” - zu jedem Thema lassen sich Bücher und ebooks schreiben, CDs aufnehmen oder Videos filmen.

Heutzutage kann jeder ganz leicht selbst zum Produzenten von Info-Produkten werden.

Solange es einen Markt und einen Bedarf dafür gibt, kann Info-Marketing für ein gutes Nebeneinkommen oder gar ein sehr gutes Haupteinkommen sorgen.

Da das Interesse in diesem Bereich auch in Deutschland wächst, werde ich im nächsten Jahr zu diesem Thema auch Seminare anbieten, die Schritt-für-Schritt zeigen, wie sich im Internet seriös - und immer noch vergleichsweise leicht - gutes Geld verdienen lässt.

Wenn Du Fragen oder Gedanken zu Thema hast - hinterlasse bitte einen Kommentar auf dem Blog!

Alles Beste & Viel Erfolg

Niels Koschoreck

Coach Ausbildung - inklusive Modernes Marketing: http:///www.coaching-ausbildung-nlp.de

Modernes Marketing: Die frohe Botschaft verbreiten

Thursday, March 4th, 2010

Die Wikipedia-Definition von “Marketing” ist “die Ausrichtung der Unternehmensentscheidungen auf den Markt”.
Demnach beinhaltet Marketing (im “Prozessmodell”): Marktforschung & Umfeldanalyse, Zielformulierung, Strategiefestlegung, Marketingmix und Marketing-Controlling.
Soweit, so richtig - und soooo langweilig…

Meine Definition von Marketing, pragmatisch für Selbständige und Unternehmer, ist zunächst eine sehr persönliche:

Marketing heisst: Die frohe Botschaft verbreiten.

Marketing bedeutet: Leidenschaft für ein Produkt oder einen Service mit so vielen anderen Menschen wie möglich teilen.

Im Zeitalter des Internets, im Zeitalter “totaler Transparenz” und des “Dialogs mit dem Kunden” kann Marketing nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn ehrliche Leidenschaft der Motor ist, der alles antreibt.
Der Rest sind bloß Instrumente…

Marketing heisst dann nicht mehr, wie Frederic Beigbeder sagt, “Scheiße verkaufen” - sondern Marketing kann nur noch heissen: viele Menschen teilhaben lassen an einer Leidenschaft, an einer Lösung, an einem “Kult” - Teilhabe an authentischen Leistungen, Gefühlen & Erlebnissen.

Erfolgreiches Marketing heutzutage basiert auf Authentizität - - - ”Scheiße verkaufen” war gestern.

Erst auf dieser Basis macht es Sinn:

1.) Den Markt zu erforschen / seine potentiellen “Kunden” näher kennenzulernen.

2.) Ziele für das eigene Geschäft und Unternehmen zu setzen.

3.) Den Reichtum moderner Marketing-Werkzeuge intelligent & gezielt zu nutzen.

4.) Die Resultate zu messen und das Marketing immer neu zu verbessern.

Dann heisst Marketing: Die frohe Botschaft verbreiten - echtes Win-Win-Win, einfach gut für alle…
Alles Beste & Viel Erfolg

                              Niels Koschoreck

Die Lücke - zwischen Innovation und Altbewährtem

Thursday, March 4th, 2010

Innovation - das ist eines der meistbemühten Zauberworte heutzutage wenn es darum geht, Unternehmen auf die Höhe der Zeit zu bringen.

“Innovation oder Untergang” - so oder ähnlich dramatisch überspitzt werden die Alternativen benannt.

Und natrürlich hat das einen wahren Kern: Unternehmen, die sich nicht erneuern, sterben irgendwann, weil sie veraltet sind.
Nur dass sie, wenn die altbewähten Strategien noch gut genug funktionieren, einen langsamen Tod sterben.
Durchhalteparolen gemischt mit Bequemlichkeit siegen dann über den Drang zur Innovation und lassen Unternehmen qualvoll langsam zugrunde gehen…

Und was bei der Diskussion um Innovation oft nur sehr leise erwähnt wird, ist, dass die Neuerungen Zeit brauchen, um zu greifen.
Wer ein noch recht gut funktionierendes System im Unternehmen durch Innovation(en) ersetzt, braucht “Mut zur Lücke”, die dann entsteht.

Eine Lücke tut sich auf zwischen dem Altbewährten und dem Neuen - denn das Neue wird fast immer erst einmal schlechter funktionieren als das bisher Bewährte.

Viele Firmen haben das z.B.  erlebt, als sie von Print-Medien auf Online-Werbung umgestiegen sind - es funktioniert zunächst schlechter.

Wenn Du z.B. selbständig bist und von Flyern und Anzeigen auf Websites und Social Media umsteigst, wirst Du dich auf einen zwischenzeitlichen Einbruch gefasst machen müssen.

Viele Unternehmen gehen auch deswegen zugrunde, weil sie vor der Lücke zurückschrecken und dann zulange an Altbewährtem festhalten.

Diejenigen, die die revolutionären Innovationen hervorbringen sind daher meist die, die es nicht “besser wissen” oder nichts zu verlieren haben.

Und Du - hast Du Mut zur “Lücke”?

Alles Beste

         Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

http://www.coaching-ausbildung-nlp.de