Veränderung und Transformation - ein wichtiger Unterschied

April 23rd, 2010

Veränderung und Transformation werden oft gleichgesetzt. Ich glaube jedoch, dass es sich lohnt, zu differenzieren:

Veränderung definiere ich dabei als die Veränderung eines konkreten Verhaltens und / oder die (Auf-)Lösung eines klar definierten Problems.

Wenn Veränderung in diesem Sinne gelingt ist zwar das Verhalten beseitigt oder das Problem gelöst, aber das heisst nicht nowendigerweise, dass sich auch der ganze Mensch weiterentwickelt.

Veränderung ist dann zwar hilfreich, kann aber oft durchaus mit der Einnahme von Schmerzmitteln verglichen werden:
Zwar sind die Schmerzen nicht mehr spürbar, aber weder ist die Ursache beseitigt, noch hat der Mensch etwas Wesentliches gelernt.

Nehmen wir an, die Schmerzen sind durch falsche Bewegungen entstanden:
Das Schmerzmittel hebt dann zwar die Auswirkungen der falschen Bewegung auf, aber dem jeweiligen Menschen ist dann weder Selbsterkenntnis noch das Erlernen einer neuen Bewegung möglich.

Ein ähnliches Vorgehen lässt sich bei manchen Menschen in ihrem Beziehungsleben bemerken:
Sie wechseln (d.h. verändern) alle Jahre wieder ihren Partner, nur um dann nach einiger Zeit festszustellen, dass sie mit diesem Partner genau die gleichen Probleme haben wie mit allen vorherigen.

Veränderung in diesem Sinne hilft also kurzfristig, führt aber nicht zu wirklicher Transformation.

Das ist auch der Grund, warum “Holzhammer-Veränderungsmethoden” (z.B. Motivationstraining, schlecht verstandenes NLP, rein symptombezogene Hypnose) nicht nachhaltig sind.
Es werden nur Symptome bekämpft, nicht der ganze Mensch verwandelt.

Und genau darum geht es bei der Transformation:

Das Symptom / Problem / Verhalten nutzen, um den ganzen Menschen zu verwandeln.

Statt ein Problem “wegzumachen”, wird es in seinem Sinn und seiner Kraft gewürdigt und in eine Stärke transformiert.

Denn es braucht unglaubliche Energie, um Probleme aufrechtzuerhalten - wer ein Problem bloß verändert bzw. “wegmacht” unterdrückt oder zerstört diese Energie.

Transformation führt zu einem Lerneffekt, zu persönlichem Wachstum und zu Erweiterung des eigenen Lebenshorizontes und Handlungsspielraums.

Transformation bringt einen Menschen mehr zu sich selbst, zu seiner ureigensten Authentizität und seinen individuellen Gaben.

Echte, tiefe Transformation verändert nicht bloß ein paar Probleme und verbessert, wie Menschen sich fühlen - sondern hebt dich auf eine höhere Ebene, ermöglicht dir eine ganz neue Zentralperspektive auf das Leben.

Nach einer wirklichen Transformation ist man nicht bloß ein Problem los, sondern Du erlebst Dein Leben mit einer anderen Intensität und einer neuen, umfassenderen Intention.

Durch Transformation macht Dein Leben, im wahrsten Sinne des Wortes, mehr Sinn.

Alles Liebe

     Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

P.S.: Sei dabei und erlerne die besten Techniken aller Zeiten für Veränderung und Transformation, auf dem Seminar “Best Of The Best”: http://www.nielskoschoreck.de/seminare.html 

Wie Du den Überblick behältst (Was heisst “integrativ denken”?)

April 14th, 2010

In einem vorherigen Blogpost, Integratives NLP, habe ich skizziert, was ich unter „integrativ“ im Zusammenhang mit NLP verstehe.

Ich bin seitdem verschiedentlich gebeten worden, näher zu erläutern, was ich im Allgemeinen mit den Begriffen “integrativ“ und “integratives Denken“ meine, und inwiefern das für den Einzelnen nützlich ist – und dieser Bitte komme ich hiermit nach.

Zunächst einmal muss ich gestehen, dass mein integrativer Ansatz weder neu noch originell ist – sondern nur eine Weiterführung und Rekombinatiuon bereits vorhandener Ansätze in dieser Richtung.

Eine wichtige Basis ist der “integrale“ Ansatz des amerikanischen Philosophen Ken Wilber.

Wilber ist in Fachkreisen bekannt geworden durch sein Buch “Das Spektrum des Bewusstseins“, und sein Hauptwerk “Eros Kosmos Logos“ darf man sicherlich als eine der philosophischen Meisterleistungen der letzten Jahrzehnte bezeichnen.

Seit der Gründung des “Integral Institute“ ist Wilber auch einem breiteren Publikum bekannt und u.a. auch von Bill Clinton als wichtige Anregung genannt worden.

Dem “integralen Ansatz“  liegt die Prämisse zugrunde, dass kein Mensch zu 100% Unrecht haben kann – im Kölner Raum würde man sagen „an allem is wat dran“.  :-)

Das heisst für den Bereich der Psychologie,  dass es keinen besten Ansatz gibt und auch keinen grundsätzlich falschen.

Als Beispiel: Sowohl Psychoanalyse wie auch NLP beinhalten Teilwahrheiten über die menschliche Psyche, die integriert werden können und je nach Situation und Anforderung jeweils nützlich sind.

Zudem beschreibt Wilber die Grundstrukturen menschlicher Veränderung und Evolution und gibt so eine sehr präzise Landkarte menschlichen Seins.

Nun kann (und will) ich mich nicht mit Wilbers philosophischer Tiefe messen, aber ich nehme seine Gedanken als Anregung zu einem integrativen Ansatz in Coaching, Training und Consulting.

Auf meinen Seminaren heisst das z.B., dass ich mich nicht auf eine Richtung festlege und nur aus einer Quelle schöpfe – ich glaube, dass jeder Wissens- und Erfahrungsbereich Hinweise bieten kann, die sich für persönliche Entwicklung, Veränderung und Transformation nutzen lassen.

Wir können aus den verschiedensten - scheinbar nicht zusammengehörigen - Quellen über uns lernen:
Naturwissenschaft und Soziologie,  Marketing und spirituelle Traditionen, Kunst und  Hochleistungssport.

Wir haben heutezutage mehr Zugang zu dem Wissen aller Zeiten und Bereiche als je zuvor, und ich glaube, dass eine unserer großen Chancen darin besteht, dieses Wissen zu nutzen und zu einem bestimmten Zweck zu integrieren – in meinen Seminaren lautet dieser Zweck z.B. Persönlichkeitsentwicklung, Veränderung und Transformation.

Ich glaube, dass dieses schöpfen aus den unterschiedlichsten Quellen und ihre Integration zu einer notwendigen und lohnenden Horizonterweiterung führt, die das Leben lebenswerter, intensiver, verständlicher und oft auch leichter macht.

Und ich glaube, dass es nötige Veränderungen beschleunigen kann und für mehr Nachhaltigkeit sorgt.

Mit meinem Seminar “Best Of The Best – Die wirksamsten Veränderungstechniken aller Zeiten“ trete ich den Beweis dafür an.

Im Coaching zeigt sich der integrative Ansatz darin, das ich mich nicht auf eine Methode beschränke.

Es gibt NLP Coaches, provokative Coaches, EFT Coaches usw. und ich bin mir sicher, dass viele davon sehr hilfreiche und wertvolle Arbeit leisten.

Die Begrenzung auf nur eine Methode bringt jedoch mit sich, den Klienten (oft unbewusst) in den Rahmen der jeweiligen Methode zu zwingen – und andere Möglichkeiten und Chancen zur Veränderung nicht wahrzunehmen.

Ich glaube, dass die Kenntnis und Beherrschung verschiedenster Ansätze zu mehr Freiheit führt, für den Coach und den Klienten – und so auch zu besseren Resultaten in der Coachingarbeit.

Es wird oft kritisiert, dass Coaches dann “alles können, aber nichts richtig“.

Ich stimme dem nur soweit zu, dass jemand, der 30 Jahre lang nur NLP macht, darin dann evtl. besser ist als jemand, der 30 Jahre lang verschiedene Methoden im Coaching integriert.

Aber ich bin nicht sicher, ob methodische Kompetenz allein, was die Qualität und Nachhaltigkeit des Coachings angeht, den entscheidenden Unterschied ausmacht.

Der Unterschied, der den Unterschied macht, scheint mir im Coaching eher in der Flexibilität des Coaches hinsichtlich seiner Herangehensweise, seine Offenheit gegenüber dem Klienten, sowie auch seine Lebenserfahrung und die Breite und Tiefe seines Horizontes zu sein.

Wir brauchen Spezialisten, keine Frage, aber oft sieht der Spezialist den Weg durch den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr…

Und genau dasselbe Phänomen sehe ich auch im Bereich Marketing Consulting:

Wir brauchen den Spezialisten, ganz sicher, der z.B. jeden Twitter-Trick kennt oder der jede entlegene Ecke der Optimierung von Google AdWords nutzt oder der ein Wortschmied erster Güte ist, wenn es  um die Effektivität von Werbetexten geht.

Aber was wir auch und mehr denn je brauchen, ist den großen Strategen, der den Überblick behält, der von allem genug versteht, und mit orientierenden Generalisierungen arbeiten kann.

Im Marketing geht es Unternehmern oft so, dass sie z.B. ein großes Budget auf den AdWords Consultant verwenden, und dann vom Resultat enttäuscht sind, weil z.B. der Werbetext ihrer Website schlecht ist, oder weil die Kunden nicht über Google kommen sondern z.B. immer noch vorwiegend über ausgewählte Print-Medien.

Darauf aber kann (oder will) der AdWords-Consultant nicht hinweisen, weil auch er den Wald vor Bäumen nicht sieht.

Der integrative Ansatz im Marketing Consulting liegt daher in einer Beratung mit Überblick, die Einblick in die verschiedensten Bereiche hat und diese optimal koordinieren kann.

Der “integrative Ansatz“ ist also im Prinzip die Spezialisierung auf das Allgemeine, die Kunst, den Überblick zu behalten und die Renaissance von Bildung als echter Vorteil und Nutzen im Privatleben und im Business.

Alles Liebe

              Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

P.S.: Sei dabei am 8. und 9. Mai: “Best Of The Best - Die wirksamsten Veränderungstechniken aller Zeiten” - mit 100% Geld-Zurück-Garantie!!! 

Demokratie und Neue Elite

March 7th, 2010

Der Begriff “Elite” polarisiert.

Es ist schon interessant, wie ein Wort solche heftigen Reaktionen hervorrufen kann:

Das eine Lager schreit laut über “Arroganz und Selbstüberschätzung” und fühlt sich extrem unwohl bei dem Begriff, auch deshalb, weil er das in Demokratien zurecht hochgeschätzte Gleichheitsprinzip zu verletzen scheint.
Das andere Lager ist sofort von dem Begriff eingenommen und akzeptiert ihn mit sicherer Selbstverständlichkeit.

Dabei kann man sich, wenn man nicht genau nachfragt, nie ganz sicher sein, was sich Mitglieder beider Lager unter dem Wort “Elite” denn nun wirklich vorstellen.
Da mein Blog, mit voller Absicht, im Untertitel die Wendung “für die Neue Elite” nutzt, würde ich gerne ein paar Gedanken zum Thema beitragen, die den Neuen Elite-Begriff etwas erhellen.

Der Dirigent Mariss Jansons ist der einzige Chefdirigent von gleich zwei Orchestern, die in einer Rangliste der besten Orchester der Welt des Magazins Gramophone in der Top 10 vertreten sind.
In den 80ern wurde Jansonss dadurch berühmt, dass er das Oslo Philharmonic Orchestra in kurzer Zeit von völliger Unbekanntheit zu internationalem Weltruhm führte.
Zu dieser Phase seines Lebenswerks sagt Janssons:
“Norwegen ist ein sehr demokratisches Land, wo alle Menschen gleich sein müssen. Das ist offensichtlich gut. Aber wenn das heisst, dass es politisch unmöglich ist zu sagen, dass ein Orchester besser ist als ein anderes, auch wenn das offensichtlich ist, dann macht das die Dinge sehr schwierig.”

Und genau an diesem Phänomen setze ich mit meinem Begriff der Neuen Elite an:
Ich bin absolut für den Wert der Gleichheit aller Menschen, aber ich glaube beobachten zu können, dass in westlichen demokratischen Gesellschaften aus dem Prinzip der Gleichheit oft ein ins Extrem geführtes Programm der Gleichmacherei wird, in dem niemand mehr hervorragen darf, weil er dann scheinbar andere benachteiligt.

Unser gesamtes Schulsystem ist darauf angelegt, möglichst gleichartige Schüler zu “produzieren”, die vor allem zwei Dinge können:
Anweisungen folgen und Wissen re-produzieren.
Eigenes Denken und Außergewöhnlichkeit sind nicht gefragt - der beste Schgüler ist der, der tut was ihm gesagt wird und möglichst exakt das wiederholt, was der Lehrer schon weiss.
Ich bin kein Feind umfangreichen Wissens und konventioneller Bildung, aber das aus dieser Art von Beschulung nichts Neues entsteht, sollte niemanden wundern.
Dass es trotz dieses Beschulungstunnels überhaupt außergewöhnliche Menschen und Kreative gibt, wundert dann aber in der Tat.

Und um noch einmal zu Mariss Jansons zurückzukommen: Er hatte 1997 zwei Herzinfakte, einen davon während des Dirigierens. Und es hält sich beständig die Geschichte, dass er, noch während er schon nahezu bewusstlos auf dem Boden lag, noch versuchte weiter zu dirigieren.

Das ist eine sehr extremes, aber gutes Beispiel für das, was ich mit Neue Elite meine:
Das sind die Menschen, die bereit sind, das zu tun, was die Mehrzahl der Menschen nicht bereit ist zu tun.
Das sind Menschen, die trotz des Unbehagens, anders zu sein, sich nicht scheuen, aus der Masse hervorzuragen.
Es sind Menschen, die sich über die Angst vor dem Neuen hinwegsetzen und trotzdem handeln.

Dass ihnen das manchmal als Arroganz ausgelegt wird, ist kaum verwunderlich. Wer seine besonderen Fähigkeiten offen auslebt, wird oft von denen, die es nicht tun, als arrogant erlebt.

Mitglieder der Neuen Elite sind aber nicht arrogant in dem Sinne, dass sie andere Menschen verachten - ganz im Gegenteil:
Sie schätzen den Wert eines Menschen viel höher ein, als es die Gleichmacherei jemals könnte, weil sie aus eigener Erfahrung um den unersetzbaren individuellen Kern jedes Menschen wissen.

Die Neue Elite will auch nicht bestreiten, dass das Gleichheitsprinzip und die Demokatie eine der wichtigsten Errungenschaften menschlicher Kultur ist - ganz im Gegenteil:
Das Gleichheitsprinzip sorgt im Idealfall für die gleichen Rechte und gleichen Chancen jedes Einzelnen.

(Wobei die Schattenseiten des Gleichheitsprinzip auch gerne ignoriert werden:

Nehmen wir zum Beispiel den Aufstieg der Internet-Foren und Social Media, in denen z.B. die Meinungsfreiheit offener ausgelebt werden kann als je zuvor in der menschlichen Geschichte. Unbestreitbar liegen hier große und oft noch ungenutzte Chancen des Austauschs, der Vernetzung, der Kooperation.

Die dunkle Seite dieser Meinungsfreiheit dürfte vor einigen Wochen der Biologe Richard Dawkins auf seinem Forum erleben:
Da brach ein eruptionsartg ein Strom persönlicher Beleidigungen hervor, die alle möglichen Ausdrücke der Fäkalsprache bis hin zu folgender Formulierung beinhalteten ”Ich habe einen plötzlichen Drang, ihnen eine Hand voll Nägel in den Rachen zu rammen.”

Ich habe das selbst bei einer XING-Dískussion erlebt, auf die hin ich so nette emails wie “Du Wichser” von Trainerkollegen bekam…

Ich persönlich halte eine solche Art der Diskussion und Meinungsäußerung weder für “Diskussion” noch Äußerung von “Meinung”, sondern nur für die öffentliche Verlautbarung selektiver Dummheit und Ausdruck psychologischer Schäden.
Mir scheint überhaupt, dass die Fähigkeit zu respektvoller Diskussion auch bei völliger Meinungsverschiedenheit etwas Elitäres geworden ist, zu dem immer weniger Menschen in der Lage oder willens scheinen.)

Ich meine also mit der Fomulierung “Neue Elite” ein vollkommen arroganzfreies Phänomen:

Ich glaube, dass sich das Zeitalter der Gleichmacherei und der blossen Reproduktion, wie es seit der Erfindung der Fabrik vorherrscht, dem Ende zuneigt.
Ich glaube, dass blosses “Anpassen” und “die Anforderungen erfüllen” oft nicht mehr genügt.
Ich glaube, dass heute mehr Menschen als je zuvor die Chance haben, mit ihrer individuellen Authentizität einen wertvollen Beitrag zu Arbeit und Gesellschaft zu leisten und damit produktiver, erfolgreicher und glücklicher sein zu können.

Die “Neue Elite”, dass sind Menschen, die sich auf diesen Weg machen:

Menschen, die durch ihre individuellen Talente und Fähigkeiten glänzen.

Menschen, die sich nicht scheuen zu denken, echtes Mitgefühl zu entwickeln und durch ihre Authentizität zu provozieren.

Menschen, die sich auf menschliche Beziehungen einlassen können.

Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen.

Menschen, die leidenschaftlich für Veränderung und Verbesserung eintreten.

Menschen, die einen Unterschied machen.

Und Menschen, die, wenn es keinen Weg gibt, einen Weg finden.

Alles Liebe & Beste

                 Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

P.S.: Lust auf Neue Elite?  Wir können gemeinsam daran arbeiten: http://www.coaching-ausbildung-nlp.de

Wie Du unerschöpfliche Motivation wecken kannst

March 5th, 2010

Wenn es um das Thema Motivation geht, wird zu oft noch nach dem alten Prinzip “Zuckerbrot und Peitsche” gehandelt - unter den verschiedensten Tarnnamen:

Ob latente Entlassungsdrohungen und Incentives, Assoziation mit Negativem und Positivem (Schmerz und Freude) á la Motivationsguru Tony Robbins oder schon der Strafe für schlechte Noten und der Belohnung für gute - überall ist “Zuckerbrot und Peitsche” am Werk.

Und damit, wie immer mehr Studien nahelegen, grassiert allerorten immer noch die beste Methode zur DEMOTIVATION.

Denn es wird immer deutlicher, dass dieses alte Prinzip für immer weniger Menschen funktioniert - und sogar zu Motivationslosigkeit führt.

Das ist auch gar nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass das Prinzip “Zuckerbrot und Peitsche” die Motivationsfaktoren weitgehend externalisiert:
Statt um der Arbeit und ihrer Ziele selbst willen zu arbeiten, wird es aus Angst vor Entlassung oder Schielen auf die Incentives getan.
Statt Freude am Lernen zu entwickeln, wird Angst vor Strafe geschürt und das eigentliche Ziel nach aussen verlegt, z.B. als Bonbons für gute Noten.

Das alles führt nur zu Demotivation, weil der innere Antrieb verloren geht, in manchen Fällen sogar zerstört wird.

Wie aber entwickelst Du echte, unerschöpfliche Motivation?

Basierend auf den Forschungsergebnissen von Daniel H. Pink, wird echte Motivation vor allem durch 3 Faktoren geweckt:

Authentizität, persönliches Wachstum und Sinn

Wer eine Arbeit tut, die ihm im Innersten entspricht und mit seinen Werten, Talenten und Vorlieben übereinstimmt - also authentisch bei der Sache ist - wird eine ganz natürliche, starke Motivation entfalten.

Wer sich durch seine Arbeit persönlich weiterentwickeln kann, wird in dieser Weitenetwicklung selbst eine Quelle der “Belohnung” finden und braucht keinen weiteren externen Ansporn.

Wer seine Arbeit als sinn-voll  erlebt, u.a. weil sie über seine bloss egoistischen Motive hinausgeht und einen echten Beitrag zu etwas Größerem leistet, hat allein dadurch schon deutlich mehr Antrieb als jemand der nur für Geld arbeitet.

Der Weg zu unerschöplicher Motivation ist also ganz einfach:

Sei authentisch.

Finde Möglichkeiten, an deiner Arbeit zu wachsen.

Erkenne den umfassenderen Sinn deiner Arbeit.

Einfach, aber nicht unbedingt leicht.

Alles Liebe & Beste

                  Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

P.S.: Falls Du ein Mensch bist, der gerne mit Menschen arbeitet und dem es Freude macht, andere bei ihrer Weiterentwicklung zu begleiten, dann ist bestimmt die Coach Ausbildung etwas für Dich: http://www.coaching-ausbildung-nlp.de
 

Geld verdienen im Internet - seriös und einfach

March 4th, 2010

Obwohl ich in Deutschland noch vorwiegend im Bereich Persönlichkeitsentwicklung tätig bin (und in England als Marketing Consultant), werde ich auf meinen Seminaren immer wieder nach “Geld verdienen im Internet” gefragt.

Da das Interesse an einem seriös verdienten ‘passiven’ Einkommen immer größer wird, hier eine kleine Liste zum Thema “Geld verdienen im Internet” - für Anfänger:

1.) ebay

OK, das ist wahrscheinlich noch recht offensichtlich.
Wer schnell ein wenig Geld verdienen will, stellt einfach all das Zeug, das er nicht mehr gebrauchen kann, bei ebay zum Verkauf ein.

Du wirst Dich wundern, wofür auf ebay Geld ausgegeben wird - da wird der eine oder andere Gegenstand, den Du vielleicht als “Müll” bezeichnen würdest, manchmal für gutes Geld gehandelt.

Also einfach alles verkaufen, wofür Du keinen Nutzen mehr hast - und schon sprudelt eine kleine Nebeneinkommensquelle.

Manche Leute haben ein lukratives Business darauf aufgebaut, alten Ramsch günstig aufzukaufen und mit Gewinn auf ebay zu versteigern.

2.) ebay + Dropshipping

Schon eher eine Methode für Fortgeschrittene, aber eigentlich relativ leicht umzusetzen.

ebay + Dropshipping (auch: “Streckengeschäft” genannt) heisst,  dass Du Waren von einem Händler zu geringerem Preis kaufst, diese dann auf ebay weiterkaufst und den Gewinn behältst.

Das Gute daran ist, dass Du zu keinem Zeitpunkt Kontakt mit der Ware hast - denn der “Dropshipper” lagert und versendet sie.

Du bist nur für die Vermarktung und Verkauf auf ebay zuständig - den Rest erledigt der “Dropshipper”.

Mit den Möglichkeiten der Automatisierung, die ebay bietet, lässt sich auf diese Weise eine lohnendes Geschäft aufbauen.

3.) Affiliate -Marketing

Affiliate-Marketing, auch als Partnerprogramme bekannt, bedeutet die Vermarktung von Produkten gegen Provision im Internet.

Zentral ist dabei der sogenannte Affiliate-Link, in dem Deine Händler-ID eingebettet ist - wann immer jemand auf einer Deiner Websites / Social Media-Profile etc. auf diesen Link klickt und das empfohlene Produkt kauft, erhältst Du Provision.

Eines der bekanntesten Partnerprogramme ist das von Amazon - und viele Leute haben sich ein ansehnliches Nebeneinkommen erwirtschaftet, nur durch Bücher- und Produktrezensionen.

In Deutschland ist affili.net recht bekannt als Anbieter von Partnerprogrammen.
International ist commision junction recht erfolgreich, von denen es auch einen deutschsprachigen Zweig gibt.

4.) Google AdSense

Siehst Du die Google-Anzeigen rechts neben diesem Blog? Wann immer Du auf eine dieser Anzeigen klickst, verdiene ich ein paar Cent. (Also nach dem Lesen bitte mal klicken… :-) Danke!)

Und das kannst Du auch:
Einfach bei Google AdSense anmelden - die Anzeigen lassen sich relativ leicht in jede Website einbinden.

Auch in diesem Bereich gibt es Spezialisten, die ihr gesamtes Einkomen nur durch AdSense bestreiten.

5.) Info-Marketing

Einer der großen internationalen Wachstumsmärkte: Informationen verkaufen.

Ob zum Thema Hundeerziehung oder Verführung, Golf oder Gesundheit, “raus aus der Schuldenfalle” oder “den richtigen Partner finden” - zu jedem Thema lassen sich Bücher und ebooks schreiben, CDs aufnehmen oder Videos filmen.

Heutzutage kann jeder ganz leicht selbst zum Produzenten von Info-Produkten werden.

Solange es einen Markt und einen Bedarf dafür gibt, kann Info-Marketing für ein gutes Nebeneinkommen oder gar ein sehr gutes Haupteinkommen sorgen.

Da das Interesse in diesem Bereich auch in Deutschland wächst, werde ich im nächsten Jahr zu diesem Thema auch Seminare anbieten, die Schritt-für-Schritt zeigen, wie sich im Internet seriös - und immer noch vergleichsweise leicht - gutes Geld verdienen lässt.

Wenn Du Fragen oder Gedanken zu Thema hast - hinterlasse bitte einen Kommentar auf dem Blog!

Alles Beste & Viel Erfolg

Niels Koschoreck

Coach Ausbildung - inklusive Modernes Marketing: http:///www.coaching-ausbildung-nlp.de

Modernes Marketing: Die frohe Botschaft verbreiten

March 4th, 2010

Die Wikipedia-Definition von “Marketing” ist “die Ausrichtung der Unternehmensentscheidungen auf den Markt”.
Demnach beinhaltet Marketing (im “Prozessmodell”): Marktforschung & Umfeldanalyse, Zielformulierung, Strategiefestlegung, Marketingmix und Marketing-Controlling.
Soweit, so richtig - und soooo langweilig…

Meine Definition von Marketing, pragmatisch für Selbständige und Unternehmer, ist zunächst eine sehr persönliche:

Marketing heisst: Die frohe Botschaft verbreiten.

Marketing bedeutet: Leidenschaft für ein Produkt oder einen Service mit so vielen anderen Menschen wie möglich teilen.

Im Zeitalter des Internets, im Zeitalter “totaler Transparenz” und des “Dialogs mit dem Kunden” kann Marketing nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn ehrliche Leidenschaft der Motor ist, der alles antreibt.
Der Rest sind bloß Instrumente…

Marketing heisst dann nicht mehr, wie Frederic Beigbeder sagt, “Scheiße verkaufen” - sondern Marketing kann nur noch heissen: viele Menschen teilhaben lassen an einer Leidenschaft, an einer Lösung, an einem “Kult” - Teilhabe an authentischen Leistungen, Gefühlen & Erlebnissen.

Erfolgreiches Marketing heutzutage basiert auf Authentizität - - - ”Scheiße verkaufen” war gestern.

Erst auf dieser Basis macht es Sinn:

1.) Den Markt zu erforschen / seine potentiellen “Kunden” näher kennenzulernen.

2.) Ziele für das eigene Geschäft und Unternehmen zu setzen.

3.) Den Reichtum moderner Marketing-Werkzeuge intelligent & gezielt zu nutzen.

4.) Die Resultate zu messen und das Marketing immer neu zu verbessern.

Dann heisst Marketing: Die frohe Botschaft verbreiten - echtes Win-Win-Win, einfach gut für alle…
Alles Beste & Viel Erfolg

                              Niels Koschoreck

Integratives NLP: Neuansatz und Revision des NLP

March 4th, 2010

Zwei Schulen des NLP

In den letzten Jahren habe ich mich bemüht, eine neue didaktische Variante des NLP zu entwickeln, die mit grundsätzlichen Verzerrungen und Übertreibungen im herkömmlichen NLP aufräumt.

Meiner Auffassung nach gibt es zwei grundsätzliche “Schulen” des NLP, die man historisch auf die unterschiedliche Natur ihrer Begründer, Richard Bandler & John Grinder zurückführen könnte.

In Deutschland teilt sich das Feld - und ich verallgemeinere der Vereinfachung halber hier bewusst - in “akademisches NLP” (meist vertreten durch Trainer des DVNLP) und “hypnotisches NLP” (meist vertreten durch Trainer der Society of NLP), mit allen Zwischenstufen und Mischformen.

“Akademisches NLP ”

“Akademisches NLP” legt in sehr deutscher Manier Wert auf theoretischen Hintergrund, abfragbares Wissen und das präzise Ausführen der verschiedenen Techniken und Formate.
Historisch lässt sich das eher auf John Grinder, aber auch auf Robert Dilts, zurückführen.
John Grinder fordert in seinen Trainer Trainings heute sogar umfangreiche schriftliche Prüfungen und die gekonnte Demonstration von Formaten nach einer klaren, vorgegebenen Struktur.

Der Vorteil des “akademischen NLP” ist umfangreiches Wissen über & Beherrschen der Strukturen der NLP-Formate.
Der Nachteil ist oft ein Mangel an Transfer des erworbenen Wissens in das Alltags- und Berufsleben.
Wissen wird eben nicht automatisch zum Tun.

Und John Grinder selbst beklagt 2 grundsätzliche Fehler in den verbreiteten Formen des NLP:
1.) Zuwenig Anwendung des NLP im eigenen Leben der Pactitioner, Master und Trainer.
2.) Eine Überfokussierung auf das Auswendiglernen von Formaten im NLP und eine Vernachlässigung dessen, was Grinder die Grundfähigkeit des NLP nennt: Modellieren - also das strukturerte Herausarbeiten von Fähigkeiten aussergewöhlicher Menschen.
Beidem kann ich - in Grenzen, die ich gleich erläutere - nur zustimmen.

“Hypnotisches NLP” 

“Hypnotisches NLP” arbeitet sehr stark mit hypnotischen Prozessen, Metapherngeschichten und unbewusster Installation.
Hier kommt es weniger auf den Erwerb von Wissen an, sondern mehr auf “persönliche Veränderung”.
Der Trainer erzählt dabei viele amüsante und mglw. lehrreiche Geschichten und die Teilnehmer lernen dabei “unbewusst” bestimmte Fähigkeiten und es verändern sich ganz von selbst, quasi “magisch”, bestimmte Dinge in ihrem Leben.
Der Vorteil dieser Herangehensweise ist, dass sie in der Tat schneller zu Veränderungen im Leben der Teilnehmer führt.
Der Nachteil besteht darin, dass sich zwar eingens verändert, die Teilnehmer meist aber nachher nicht wissen wie das geschah und auch meistens nicht wirklich lernen, Veränderungen selbst herbeizuführen.
(Schon allein die Terminologie “unbewusste Installation” suggeriert Fremdeinwirkung und schafft oft den latenten Eindruck der Abhängigkeit von dem Können des Trainers.
Dies zeigt sich meinem Erleben nach auch an einem Missverständnis, dem viele Besucher solcher Trainings erliegen: Sie reden in gebetsmühlenartiger Weise mehr darüber, wie toll der Trainer war, als über ihre eigenen Fortschritte und Fähigkeiten.)
Das “Seminarhigh” ist hier deutlich höher, hält aber mit zunehmendem Konsum, wie bei allen Drogen, immer kürzer an.

Ich habe nach Phasen als überzeugter Vertreter der ”akademischen” und danach der “hypnotischen” Herangehensweise in den letzten Jahren versucht, beide zu kombinieren, mit einer Betonung des pragmatischen Teils und Veränderungsaspektes, der meiner Natur entspricht.

Erst seit einiger Zeit ist mir klar, dass die Möglichkeiten und Grenzen des NLP tiefer an der Wurzeln zu packen sind
und des Überdenkens bedürfen:

Verzerrungen und Übertreibungen des NLP

Man versetze sich zurück in die Entstehungszeit des NLP, als die Nachbeben der 60er noch spürbar waren und drogengesponsorte Hyperkreativität das Motto des Tages (und der Nacht) war.
In diesem Milieu tun sich zwei Hochbegabte zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten:
Richard Bandler und John Grinder.

Bandler eignete sich Fähigkeiten von Therapeuten wie Perls, Satir, Erickson auf eine eher intuitive Weise an, Grinder strukturierte das Ganze mit Hilfe seine linguistischen Vorbildung. Das gemeinsame Produkt nannten sie dann NLP.

Übertreibung: Geschwindigkeit

Was beide gemeinsam haben ist ein Hang zur Übertreibung im Sinne des amerikanischen “Schneller, Höher, Weiter”.
NLP war und ist bekannt für seine Versprechungen schneller Veränderungen - und diese Versprechungen machen einen Grossteil seines kommerziellen Erfolges aus.
Dass die Versprechungen von “Heilung in 3 Minuten” nicht immer einzuhalten sind, brachte Bandler und Grinder den scherzhaften Kosenamen “Bandit & Swindler” ein.
Und es kursieren gerne noch die Anekdoten von den NLPlern, die nach erfolgreicher Demonstration der superschenllen Phobieheilungstechnik (Fast Phobia Cure) schnell die Stadt verlassen, bevor die Wirkung nachlässt.

Denn in der Tat ist eine der Übertreibungen des NLP, dass sich alles und jedes schnell und einfach verändern lässt.
Das kann durchaus manchmal so sein - ich habe schon radikale und nachhaltige Veränderungen in wenigen Minuten erlebt - nur kann es manchmal eben auch länger dauern und etwas Arbeit erfordern.
Grössenwahsinnige NLPler erklären das dann gerne damit, dass der NLP-Anwender der keine schnellen Veränderungen herbeiführen kann, eben nicht gut genug ist.
Fragt man aber den Teil ihrer Klienten, die sich nicht verändert haben, ergibt sich ein anderes Bild…
Es gibt sogar NLPler, die so paranoid sind, dass sie jeden Satz der auch nur andeutet, dass Veränderung manchmal länger dauern kann, als “negative Suggestion” etikettieren.

Übertreibung: Modellieren von Genialität

Eine weitere Übertreibung des NLP betrifft die Kerndisziplin des Modellierens.
Das Versprechen des Modellierens war und ist, dass man sich dadurch schnell und leicht “Strategien der Genies” aneignen kann, um dann in kurzer Zeit genauso genial zu sein.
Das Problem ist nur, das Modellieren auf strukturellem Reduktionismus beruht, d.h. dass nur das ins Modell aufgenommen wird (und werden kann), was sich auf erlernbare und im Modell des NLP erfassbare Strukturen reduzieren lässt.
Schon Milton Erickson, eines der ersten “modellierten Genies” hatte das erkannt und weist darauf augenzwinkernd im Vorwort zu Bander & Grinders Buch über ihn (”Patterns”) hin.

Was sich durch Modellieren eben nie erfassen lässt, ist die geamte individuelle Geschichte, Charakterbildung und Zeit des intensiven Einübens von Fähigkeiten, die zu Genie unweigerlich gehören.
Zu Genie gehört das gesamte Individuum, welches sich nicht auf eine erlernbare Schematik reduzieren lässt.

Modellieren mit NLP ist kein schneller und einfacher Weg zum Genie, kann aber durchaus eine hilfreiche Vereinfachung zum beschleunigten Erlernen klar definierter Fähigkeiten sein.

Verzerrung: Überbetonung der Zukunft

Eine grundlegende Verzerrung im NLP ist die Überbetonung der Zukunft.
Beliebte Sätze aus dem NLP, wie z.B. “the past doesn’t equal your future” oder “the best thing about the past is that it’s over” bringen diese Venachlässigung der Vergangenheit zum Ausdruck.
Zwar ist es in der Tat möglich, Veränderungen ohne Rückgriff auf die Vergangenheit herbeizuführen - aber wenn das, wie häufig im NLP, ins Extrem gebracht wird, kommt man oft zu dem biblischen Schluss:
Zwar haben wir mit der Vergangeheit abgeschlossen, aber die Vergangenheit nicht mit uns.

Das häufige Ausblenden der Vergangenheit ist auch eine Herabwürdigung und Entkräftung des Einzelnen, weil seine gesamte Lebensgeschichte, die ihn zu dem machte, der er heute ist, nicht genügend respektiert wird. 

Zwar bietet die Time-Line Technik hier einen Ansatz, aber einen, in den das Element der Überteibung (”Heile dein Lebenstrauma in 10 Minuten”) sehr stark eingebaut ist.
 

Integratives NLP

Was ich zu entwickeln versuche ist eine Form des NLP, die die pragmatische Grundherangehensweise des NLP bewahrt, aber ihre Verzerrungen und Übertreibungen auflöst und Anegungen & Erfahrungen aus anderen Disziplinen aufnimmt.

Das beginnt mit der Ehrlichkeit über die Wirkung des NLP:

* Veränderung kann sehr schnell gehen, doch das ist nicht immer so.
* Modellieren führt zu beschleunigtem Lernen, aber nicht zu “Genie in kürzester Zeit”
* Deine Vergangenheit ist ein wichtiger Aspekt Deiner Persönlichkeitsbildung, die dir bei der Gestaltung deiner Zukunft dienlich sein kann.

Das wird fortgeführt, indem Erkenntnisse über den sogenannten “Schatten” ins NLP integriert werden.
Jede Übertreibung z.B. führt innerhalb einer Person zu einem Ausgleich in die entgegengesetzte Richtung - wer immer nur ekstatische Gefühle haben will, wird alsbald von depressiven Verstimmungen überrascht.
Wer glaubt, selbst jederzeit gütig zu sein, wird sehr bald auf lauter “ungütige” Menschen stossen bzw. diese so wahrnehmen, weil er seine eigenen verdrängten negativen Seiten nach aussen projiziert.
Dieser wichtige psychologische Aspekt lässt sich durch Integration ins NLP sehr effektiv nutzen, um ganzheitlichere Persönlichkeitsentwicklung zu befördern.

Eine andere Erweiterung des NLP, die ich für nützlich halte, ist die gleichmässige Betonung von Innen und Aussen, Individuum und Beziehung / Gesellschaft.
NLP stellt häufig das “Alles ist machbar” ins Zentrum, bei dem der Einzelne seine Welt durch Beeinflussung seiner eigenen Gedanken und Gefühle gestaltet.
Das ist zwar ein guter Ansatzpunkt zur Veränderung, aber ebensohäufig lohnt es sich anzusetzen:
*bei der physischen Umgebung des Einzelnen
*bei seiner Beziehungsgestaltung in Familie, Freundschaft und Beruf
*bei den Rahmenbedingungen der Organisation und Gesellschaft, in denen er sich bewegt.

Erst dadurch würde Veränderung wirklich alle wichtigen Aspekte miteinbeziehen und zu respektvoller, harmonischer, wirklich effektiver und nachhaltiger Transformation führen.

Alles Liebe & Beste

              Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser. 

Integrative Coach Ausbildung ab 11. März: http://www.coaching-ausbildung-nlp.de

NLP Coaching und Integratives Coaching

March 4th, 2010

Um die Grundlagen und die Herangehensweise von NLP Coaching zu verstehen, lohnt sich ein kurzer historischer Rückblick.

Die um die Jahrhundertwende entstehende Psychoanalyse steckte das Feld ab für die moderne professionelle  Veränderungsarbeit am Menschen.
Das Menschenbild der Psychoanalyse ist geprägt von der Annahme, dass Menschen oft in irgendeiner Weise “beschädigt” sind und Pathologien aufweisen, die der Heilung bedürfen.
Das Mittel zur Veränderung ist für die Psychoanalyse und verwandte Herangehensweisen das Erforschen der Vergangenheit - der Leitgedanke dabei ist, den Ursprung eines Problems zu finden und durchzuarbeiten, damit sich in der Gegenwart etwas verändern kann.
Die Psychoanalyse ist also vergangenheits- und problemorientiert.

Als eine Art Gegenbewegung dazu entstehen in den 60ern die verschiedenen Schulen der sogenannten “humanistischen” Strömung, vertreten u.a. durch Abraham Maslow.
Die “humanistische” Herangehensweise konzentriert sich auf die Möglichkeiten und Stärken der Menschen und die Gestaltung der Zukunft.

Im Geiste dieser Grundhaltung entsteht auch NLP:
NLP arbeitet in genau diesem Sinne ressourcen- und zielorientiert.

NLP Coaching arbeitet im Prinzip mit der Grundfrage: Welche Ressourcen / Stärken / Fähigkeiten können aktiviert  werden , um ein klar definiertes Ziel zu erreichen?

Was aber sowohl die auf der Psychoanalyse basierenden Therapieformen wie die NLP Coachingtechniken gemeinsam haben, ist:
Sie konzentrieren sich vor allem auf die Veränderung subjektiven Erlebens und/oder des individuellen Verhaltens.

Was beide Richtungen oft vernachlässigen ist die Komplexität von Beziehungssystemen, das Miteinander von Menschen und die oft unausgesprochenen Regel dieses Miteinander sowie die gesellschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen der Umgebung.

Integratives Coaching dagegen integriert, wie der Name verrät, die Gegensätze der beiden Richtungen und korrigiert die Vernachlässigungen:

In integrativem Coaching kommen sowohl Vergangenheit wie auch Zukunft zu ihrem Recht.

Integratives Coaching erkennt z.B. an, dass es durchaus “pathologische” Verhaltens- und Erlebnisweisen gibt, die evtl. auch der Aufarbeitung der Vergangenheit bedürfen um eine “gesunde” Persönlichkeitsentwicklung zu garantieren.

Integratives Coaching beendet die Grabenkämpfe zwischen Vergangenheits- und Zukunfts-, Problem- und Lösungsorientierung und akzeptiert, dass dies alles Teile der ganzen Wahheit sind, die nicht gegeneinander ausgespielt zu werden brauchen, sondern integriert werden müssen.

Die ganz pragmatische Herangehensweise von integrativem Coaching nutzt diese verschiedenen Perspektiven gleichermassen, je nach dem Bedarf und den Zielen des Klienten.

Zudem beschränkt sich integratives Coaching nicht bloss auf die innere Erlebnisstruktur oder die äusseren Verhaltensweisen des Klienten, sondern erweitert dies um die Gesichtspunkte der verschiedenen Beziehungskonstellationen und -spielregeln sowie den jeweiligen sozio-politischen Umgebungsbedingungen.

Damit stellt integratives Coaching einen Schritt hinaus dar über herkömmliches (NLP) Coaching, welches es beinhaltet und erweitert.

Ich glaube, dass sich durch integratives Coaching deutlich tiefere und nachhaltigere Ergebnisse in Veränderungsarbeit und Persönlichkeitsentwicklung erzielen lassen, als mit den begrenzten / einseitigen überkommenen Formen von Coaching.

Alles Liebe & Beste

                   Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

http://www.coaching-ausbildung-nlp.de - Die Integrative Coach Ausbildung

Die Lücke - zwischen Innovation und Altbewährtem

March 4th, 2010

Innovation - das ist eines der meistbemühten Zauberworte heutzutage wenn es darum geht, Unternehmen auf die Höhe der Zeit zu bringen.

“Innovation oder Untergang” - so oder ähnlich dramatisch überspitzt werden die Alternativen benannt.

Und natrürlich hat das einen wahren Kern: Unternehmen, die sich nicht erneuern, sterben irgendwann, weil sie veraltet sind.
Nur dass sie, wenn die altbewähten Strategien noch gut genug funktionieren, einen langsamen Tod sterben.
Durchhalteparolen gemischt mit Bequemlichkeit siegen dann über den Drang zur Innovation und lassen Unternehmen qualvoll langsam zugrunde gehen…

Und was bei der Diskussion um Innovation oft nur sehr leise erwähnt wird, ist, dass die Neuerungen Zeit brauchen, um zu greifen.
Wer ein noch recht gut funktionierendes System im Unternehmen durch Innovation(en) ersetzt, braucht “Mut zur Lücke”, die dann entsteht.

Eine Lücke tut sich auf zwischen dem Altbewährten und dem Neuen - denn das Neue wird fast immer erst einmal schlechter funktionieren als das bisher Bewährte.

Viele Firmen haben das z.B.  erlebt, als sie von Print-Medien auf Online-Werbung umgestiegen sind - es funktioniert zunächst schlechter.

Wenn Du z.B. selbständig bist und von Flyern und Anzeigen auf Websites und Social Media umsteigst, wirst Du dich auf einen zwischenzeitlichen Einbruch gefasst machen müssen.

Viele Unternehmen gehen auch deswegen zugrunde, weil sie vor der Lücke zurückschrecken und dann zulange an Altbewährtem festhalten.

Diejenigen, die die revolutionären Innovationen hervorbringen sind daher meist die, die es nicht “besser wissen” oder nichts zu verlieren haben.

Und Du - hast Du Mut zur “Lücke”?

Alles Beste

         Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

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Das Gesetz der Anziehung - Die ganze Wahrheit

February 21st, 2010

OK, der erste Paragaph ist nur für diejenigen, die vom Gesetz der Anziehung noch nichts gehört haben. Das Gesetz der Anziehung wurde in den letzten Jahen vor allem popularisiert durch das Buch und den Film “Das Geheimnis - The Secret” von Rhonda Byrne.
Im Prinzip besagt es, dass Du in Deinem Leben das bekommst, was Du am meisten denkst und fühlst:
Wenn Du viel an Krankheit denkst und dich dabei schlecht fühlst bekommst Du mehr Krankheit. Wenn Du viel an Deine Schulden denkst und dich dementsprechend schlecht fühlst, bekommst Du mehr Schulden.
Und wenn Du viel an Reichtum denkst und dich dabei gut fühlst, ziehst Du Reichtum “magisch” an.
Als Erklärung dafür wird oft angeführt, dass Du mit deinen Gedanken und Gefühlen energetische Vibrationen aussendest, die das anziehen, was ihnen entspricht.
Also lautet die Formel z.B. : Negative Gedanken & Emotionen -> Negative Vibrationen -> Negative Erfahrungen = beschissenes Leben. 
So weit, so einfach.

Das Dumme an der Geschichte ist nur, dass sie den “Auschwitz-Test” nicht besteht.
Denn willst Du wirklich glauben, dass etwa 6 Millionen  Juden den Holocaust durch ihre Gedanken und Gefühle angezogen haben? Wäre das nicht sogar noch schlimmer als der klassische Antisemitismus, der “den Juden” an allem die Schuld gibt?
Und willst Du wirklich glauben, dass Menschen, die in einem Unfall oder einer Naturkatastrophe sterben, dies durch ihre Gedanken und Gefühle angezogen haben?

Weil jeder halbwegs intelligente Mensch diese Art zu denken nicht akzeptieren kann, nenne ich den bewahrenswerten positiven Kern dessen, was “das Gesetz der Anziehung” zu vermitteln hat, lieber:

Das Gesetz des dominanten Gedankens und Gefühls

Damit wird eine irgendwie geartete energetische Vibration von Gedanken & Gefühlen weder angenommen noch bestritten.
Was das Gesetz des dominanten Gedankens & Gefühls besagt, ist etwas zutiefst logisches, für dessen Verständnis und Anwendung  keine magischen Beimischungen gebraucht werden, sondern nur gesunder Menschenverstand:

Wenn Du mit Deinen Gedanken nur auf deine Probleme fokussiert bist, hat Dein Gehirn keine Kapazitäten zur Lösung des Problems frei, weil deine gesamte Aufmerksamkeit eingenommen wird von dem Problem.
Wenn Du dich schlecht fühlst, bist Du in einem wenig ressourcevollen Zustand und Veränderung ist ungleich schwerer als wenn Du dich gut fühlst.

Dein Gehirn funktioniert wie eine Art Google-Suchmaschine - wenn Du “Scheisse” eingibst, präsentiert es dir 1000000 Links zu “Scheisse”.
Wenn Du die Frage “Wieso habe ich immer Mißerfolg?” innerlich fragst, gibt dir Dein Gehirn passende Antworten aus der inneren Datenbank zu genau dieser Frage - aber keine Lösung.
Wenn Du dich dagegen beständig fragst “Wie kann ich erfolgreicher sein?” gibt dir dein Gehirn alle dazu verfügbaren Informationen und lässt dich in deiner Umgebung all das wahrnehmen, was dazu passt. Und so besteht eine viel höhere Wahrscheinlichkeit, dass Du Wege zum Erfolg entdeckst.

Ein ähnliches Prinzip gilt für deine Gefühle - wenn Du dich schlecht fühlst, nimmst Du in dir und um dich herum eher die negativen Aspekte wahr, die dann evtl. dieses negative Gefühl noch verstärken.
Zudem bist Du, wenn Du dich schlecht fühlst, tendenziell weniger in der Lage klar zu denken und entschlossen zu handeln und so positive Veränderungen vorzunehmen.
Wenn Du dich dagegen gut fühlst, bist Du entscheidungsfreudiger und handlungsfähiger.

Mit alledem ist aber nicht gesagt, dass Du alle deine Erfahungen “anziehst”, sondern nur, dass Du deine Erfahrungen und Handlungen durch die Art und Weise deiner Gedanken und Gefühle mitgestaltest - durch deine Wahrnehmung und vor allem durch Dein TUN.
Und genau das ist es, was die “Gesetz der Anziehung”s-Prediger gerne auslassen…

Das Gesetz der Anziehung - Lügen durch Verschweigen?

Nehmen wir z.B. Joe Vitale, einen der “Stars” des Buches “Das Geheimnis” und erfolgreichen Verkäufer des Gesetzes der Anziehung. ( Nicht zu vergessen: Joe war einmal Verkäufer von Gebrauchtwagen…)
Ich habe Joe Vitale auf verschiedenen Seminaren und im privaten Gespräch erlebt und glaube daher zumindest bestätigen zu können, dass er wirklich an das glaubt, was er predigt.
Und Joe weist, im Gegensatz zu vielen seiner Co-Stars, auch darauf hin, dass massives und effektives Handeln notwendig ist, um Erfolg “anzuziehen”.
Aber in seinen Seminaren und Vorträgen geht es zu 95% um alle möglichen inneren Techniken zum Aktivieren des Gesetzes der Anziehung und nur zu 5% um TUN.

Und ich glaube genau darin liegt die Gefahr der offiziellen Version des “Gesetzes der Anziehung”:
Viele Leute übersehen den dann doch recht großen Anteil, der in harter Arbeit und sehr präzisem Know-How liegt.

Joe Vitale z.B. verbringt vielleicht 1 Stunde am Tag damit, mit mentalen Techniken das Gesetz der Anziehung zu aktivieren und den Rest des Tages mit harter und gekonnter Arbeit.
Joe hat Jahre damit verbracht, Marketing-Techniken zu erlernen und ihre Anwendung zu perfektionieren.
Joe hat unzählige Bücher geschrieben - und die schreiben sich nicht durch Visualisieren, Affirmationen und magische Mantras.
Joe hat eine breite Produktpalette von CDs und DVDs, die auch nicht durch Meditation entstanden sind und einen grossen Teil seines finanziellen Reichtums erbringen.

Viele Leute mißverstehen das Gesetz der Anziehung und werden dadurch in gewisser Weise zu infantilen kleinen Kindern, die wieder an den Weihnachtsmann glauben.
Aber Erfolg und Veränderung brauchen keine infantile Geisteshaltung, sondern höchstens eine kindliche Freude am Leben und eine sehr erwachsene Haltung zu Handeln, Wissen und Verantwortung. 

Ich würde daher vorschlagen, das “Gesetz der Anziehung” zu den Akten zu legen und durch intelligentes Denken, reifes Fühlen und entschlossenes, informiertes Handeln zu ersetzen.

Das wäre für uns alle besser.

Alles Liebe & Beste

      Niels Koschoreck

Sei Du Selbst. Nur besser.

P.S.: Im März beginnt die neue Integrative Coach Ausbildung in Köln - warum nicht dort intelligentes Denken, reifes Fühlen und entschlossenes, informiertes Handeln lernen? Und andere dazu inspirieren?
Schau hier: http://www.coaching-ausbildung-nlp.de